Nach dem tragischen Tod seiner Eltern erfährt Elminster von seiner wahren Herkunft. Als einziger rechtmäßiger Thronerbe von Athalantar schwört er den Mördern seiner Familie, den Magierfürsten, blutige Rache. So schließt er sich einer der Räuberbanden an, um sich auf auf seinen brutalen Feldzug vorzubereiten. Während er seinen richtigen Namen geheim hält, lernt er in der Wildnis zu überleben und findet viele Verbündete, die bereit wären, ihm im Kampf gegen die Tyrannen zu unterstützen.

Jedoch stehen zwischen dem jungen Mann und seinem Ziel, dem Tod aller Magierfürsten von Athalantar einige Gefahren. So ziehen Zauberlehrlinge aus, um die Räuber und Diebe zu vernichten, bei denen Elminster Unterschlupf sucht. Auch rivalisierende Banden trachten dem talentierten jungen Mann nach dem Leben.
Egal wie brenzlig die Situation aber ist, irgendwie schafft es Elminster immer zu entkommen. Meist tut er dies auf eine äußerst spektakuläre aber durchaus alberne Art und Weise. Schnell verliert die gesamte Geschichte, die durchweg konstruiert wirkt, an Glaubwürdigkeit. Stets hat der junge Held mit dem Schlimmsten zu kämpfen und besteht mit Bravur. Auf selbst für unaufmerksame Leser offensichtliche Dinge wird speziell eingegangen, so daß gar nicht erst ein Hauch von Spannung aufkommt.
Das Ende einer jeden Szene kann vorausgesagt werden, was nicht ganz so furchtbar wäre, wenn diese Langeweile nicht durch unpassende Dialoge gestört werden würde.
Die Verwandlung die Elminster in etwa der Mitte der Geschichte durchmacht, würde jeden normalen Menschen in den Wahnsinn treiben oder zumindest ziemlich lange beschäftigen. Der tapfere Jüngling hingegen tut dies mit einem Achselzucken ab und die resultierenden Probleme der Verwandlung werden gar nicht weiter beachtet.

Empfehlen kann man dieses Werk niemanden, selbst Leser die Elminster schon aus anderen Werken kennen, sollten sich hiervon fern halten. Denn der Figur, wie man sie aus den Rollenspielbänden kennt, wird dieser Magier nicht im Geringsten gerecht.

(pms)