
The Creech
© Infinity Verlag
ISBN 3-93243-096-3
The Creech
Eine bizarre Anfangsszene empfängt den Leser. Es ist Nacht; auf einem Friedhof vor der Stadt
treffen vier hartgesottene Söldner ein, üble Kerle, die wie eine Mischung aus Rambo und dem Terminator
anmuten. Auf einem dreiseitigen Schlachtfest findet die Gruppe ein blutiges und schnelles Ende - die Söldner
haben Bekanntschaft mit The Creech gemacht, dem neuen Superkämpfer des Konzerns A.G.E.N.C.Y.
Eigentlich sollte das geheime Forschungsprodukt niemals ans Licht der Öffentlichkeit geraten, doch der
Reporter Chris Rafferty hat Fotos von dem "Testlauf" auf dem Friedhof gemacht. Mit Hilfe des Arztes Pashu Battu,
der an der Entwicklung von The Creech beteiligt war, findet Chris heraus, daß es sich bei dem
gesichtslosen und vor Muskeln strotzenden Ungetüm um einen Klon aus Alien- und Menschengenen handelt.
Darüber hinaus hat das Monster-Vieh Chrom im Körper und einen Aggressions-Chip im Gehirn.
Alles kommt, wie es kommen muß: The Creech flieht aus dem Labor und wendet sich gegen seine
Schöpfer.
Spätestens ab Kapitel 2 weiß der Leser, wie der Hase läuft. Exzellent
gezeichnete Bilder zeigen eine Action-Sequenz nach der nächsten - die Handlung wird platt, blutrünstig
und vorhersehbar. Beinahe komisch wirkt da die Bitte des Spawn-Zeichners Greg Capüllo in Vor- und Nachwort,
der die Idee zu der Comic-Figur The Creech hatte, man möge über die Schwachstellen seines
Erstlingswerkes hinwegsehen. Wer schöne Action-Bilder mag und auf die Handlung verzichten kann, wird
an The Creech Gefallen finden.