Hero Quest war mit das erste Spiel, das Plastikministuren anstatt der alten Pappfiguren benutzte und fiel so schnell den interessierten Käufern auf. Aber ersteinmal zur Story an sich...

Morcar, ein Magierlehrling, lernte schneller, als dem Meister lieb war. Er studierte alle Zaubersprüche und machte sich, als er stark genug war, davon. Von da an verbündete er sich mit den Chaos-Mächten und terrorisiert seit dem das Land. Sein alter Lehrmeister schafft es mit aller Not den finsteren Zauberer zurückzuhalten. Seine dunkle Armee hat allerding schon die Grenzländer erreicht und vier Helden schreiten diesen nun entgegen.

Diese vier Helden, jeder gespielt von einem Spieler, laufen nun rundenweise durch ein 19*26 Felder großes Dungeon, das aus über zwanzig Räumen und etlichen Gängen besteht. Die Karte ist an sich immer die gleiche, dafür varieren aber die Positionen der Türen, Monster, Schätze, Fallen usw. von Level zu Level.

Jeder Charakter unterscheidet sich von dem anderen, der Barbar ist der stärkste und dümmste, der Magier ist der klügste aber schwächste, der Alb ist ein etwas stärkerer Magier, der ein paar Zaubersprüche weniger beherrscht und der Zwerg ist in der Lage Fallen zu entschärfen und ist obendrein der zweitstärkste.

Die Zauber bestehen im Grundpaket aus den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Der Zauberer bekommt drei dieser Kategorien, während der Alb sich nur eine aussuchen darf. Dann ziehen die tapferen Recken durch das Dungeon, wobei diesen Stück für Stück aufgebaut wird, je nachdem, was die Helden gerade sehen. Wenn sie auf Monster treffen, ist der Meister an der Reihe, einen Kampf abzuwickeln. Dabei werden spezielle Würfel gewürfelt, die Schilde (abgewehrt) und Totenköpfe (getroffen) zeigen, geworfen. Die Anzahl hängt von der Stärke des jeweiligen Wesens ab, wobei es auch Ausrüstunggegenstände gibt, die den Angriffswert erhöhen.

Solche Gegenstände werden während des Spiels gesammelt oder zwischen zwei Abenteuern von dem gefundenen Gold erworben. Dieses wird entweder in einigen Geheimfächern oder Truhen und Schubladen gefunden, die durch Miniaturen auf dem Spielfeld dargestellt werden. Und derer gibt es viele, fünfzehn an der Zahl. Die mitgelieferten fünfunddreizig Figuren sind das Geld für das Spiel schon allemal wert. Zur besseren Darstellung dürfen die einundzwanzig Türen auch nicht fehlen, wobei diese in offene und geschlossene unterschieden werden.

Fazit

Vierzehn Level inklusive Geschichte und genauerer Beschreibung werden ebenfalls mitgeliefert, so daß man sofort mit dem Spielen anfangen kann. Leider gibt es nur neun verschiedene Monster in dem Grundpaket. Dennoch ist stundenlanger Spaß garantiert.

(pms)