
Der Druidenzirkel
Der Druidenzirkel
Der Vorspann erzählt, daß man während
seiner Träume immer wieder ein fernes Land besucht, welches in einer
anderen Welt liegt. Um so öfter man davon geträumt hat, um so
klarer wurden die Bilder, bis man letzendlich drin versank. In einem Raum
voller Bücher kommt man wieder zu sich, seine schwere Axt in der Hand.
Nach einen wirklich lächerlichem Rätsel erzählt ein alter
Druide die Geschichte des Landes. Die Aufgabe des Spielers ist es, einen
der verschollenen Druiden wiederzufinden. Das könnte sich, wenn man
keine Ansprüche hat, auch recht interessant anhören, aber das
Spiel wurde sehr schlecht programmiert, von der Story ganz zu schweigen.
Die Grafik ist eigentlich das Beste an der ganzen
Sache, die gerenderten Animationen lassen wenig Wünsche offen. Aber
dann fällt einem schon das komplexe Bedienungssystem auf. Es gibt
zwei Knöpfe, fertig und aus. Nun gut, ab und zu kann man noch Sachen
aus dem Inventory benutzen. Die Kämpfe laufen so ab, daß man
dem Gegner entweder auf die obere oder untere Hälfte des Körpers
klickt. Trifft man nicht mit der Maus, so wehrt die Spielfigur ab. Das
war dann auch schon das ganze Kampfsystem, welches wirklich niemanden vom
Hocker haut. Die Rätsel sind allgemein recht mies und rollenspielerisch
ist dort wirklich wenig zu sehen. Das einzige Element ist das, daß
man seine Werte im Laufe des Spiels verbessern kann, dies ist auch der
Grund, warum die meisten Spiele sich Rollenspiel nennen, obwohl sie diesen
Titel nicht verdienen.
Der Spielspaß ist eigentlich gleich Null, denn die ungerechten Kämpfe könnte man eher Krämpfe nennen. Im Endeffekt ist das Spiel sogar geschenkt zu teuer. (Wer es haben will, kann es bei mir abholen...)
(pms)